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Das kontinentale Recht – global, sicher, flexibel, kostengünstig

Gut aufgestellt im Wettbewerb der Rechtsordnungen

Berlin/Paris. Das kontinentale Recht kann sich selbstbewusst dem internationalen Wettbewerb stellen. Es ist global anwendbar, sicher, flexibel und kostengünstig. Dank seiner Kodifizierung können Verbraucher und Unternehmer das für sie geltende Recht klar und eindeutig feststellen. Die Ergebnisse einer Rechtsanwendung sind besser vorhersehbar. Das kontinentale Recht sorgt für kurze und effiziente Verträge. Nur solche Punkte müssen geregelt werden, bei denen von den gesetzlichen Regelungen abgewichen wird. Dies spart Zeit und finanzielle Ressourcen. Die Gerichte sind unabhängig, schnell und kostengünstig. Durch die gezielte richterliche Steuerung des Verfahrens wird der finanzielle und zeitliche Aufwand bei den Beteiligten erheblich verringert. Das System der vorsorgenden Rechtspflege gewährleistet einen wirksamen und zuverlässigen Eigentumsschutz. Staatliche Register schaffen Rechtssicherheit und Vertrauen – und sparen hierbei auch noch Kosten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen im Immobilien- und Gesellschaftsrecht wirken wachstumsfördernd und krisenfest. Aus der durch das kontinentale Recht gewährleisteten Freiheit, Berechenbarkeit und Transaktionssicherheit erwächst Gerechtigkeit.
 
Die französische „Fondation pour le droit continental“ und die fünf Gründungsmitglieder des Bündnisses für das deutsche Recht, die Bundesnotarkammer (BNotK), die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), der Deutsche Anwaltverein (DAV), der Deutsche Notarverein (DNotV) und der Deutsche Richterbund (DRB), haben deshalb eine gemeinsame Broschüre zum kontinentalen Recht erarbeitet. Sie soll über die Vorteile des kontinentalen Rechts aufklären und für dessen Anwendung werben. Die Broschüre wurde am 7. Februar 2011 in der französischen Botschaft in Berlin um 12:00 Uhr im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und den Medien vorgestellt und der Bundesministerin der Justiz, Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, übergeben. Zwei Tage später folgte in der deutschen Botschaft in Paris die Übergabe an den französischen Justizminister Michel Mercier.
 
Die Broschüre richtet sich zum einen an grenzüberschreitend tätige Unternehmer und Unternehmen und zum anderen an Juristen, die in einem internationalen Umfeld arbeiten und dem Wettbewerb der Rechtsordnungen ausgesetzt sind.